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Ferdinand Diskussion gestartet von Ferdinand 1 Monat
Wenn ich Fernweh nach Passau und dem unteren Bayerischen Wald habe und eine Stippvisite dort abhalte, führt mich auch mein Weg oft nach Obernzell, um meinem Freund Rudolf guten Tag zu sagen.

Heute ist Sonntag! Damit er schön wird, liegt nicht immer nur am Wetter, sondern auch daran, wie man sich ihn – manchmal schon in Kleinigkeiten – gestaltet: Ein Besuch bei Freunden, die man im Alltags-Stress ein wenig vernachlässigt hat, ein gepflegtes Mittagessen im entsprechenden Ambiente, womöglich unter Freunden oder im Kreise der Familie! Alles wird sicher irgendwann möglich sein!  

Vielleicht kann aber auch dieses wunderschöne Mundart-Gedicht meines niederbayerischen Lieblingsdichter, des Lyriker Rudolf Stimpfl aus Obernzell an der Donau, aus seinem empfehlenswerten Gedichtband „Ausm Lebm griffa“ dazu beitragen – ja und natürlich die liebe Sonne, die es momentan sehr, sehr gut mit uns meint.

A scheena Sonntog
A Sonntog – wia na i vasteh
wird net alloa durch d Sunn scha schee.
Do brauchts mehr Wärm, vui Liab und Ruah,
an Glaubm – und Gottes Segn dazua.

Beim Aufwachn scha glücklich sei,
von Herzn sich aufs Aufsteh gfrei,
A Kuss ois Guatn-Morgn-Gruaß
mocht wach vom Kopf bis oi zum Fuaß.
A Kinderlochn in da Früah,
do gab so mancher vui dafür.

Am Frühstückstisch gmüatlich vereint,
während de Sunn durchs Fenster scheint.
Da Weg in Goartn auße führt,
wo grod a Rousn frisch erblüaht,
auf de se grod a Falter schwingt
und aufm Baam a Moasel singt.

Im Sonntogsgwand a Meß mitfeiern
– ned zeit obsitzn, Liader leiern –
Aktiv dabei – griang Herz und Geist,
de Kraft, de d Wochenrichtung weist!

Danoch a Essn, des guat schmeckt
und wieder neie Kräfte weckt
fürn Ausflug mit patente Leit,
zünftig beinander – ganz ohne Streit.

Auf d Nocht a Buach, des interessant
– wos scheenas s fast net gebn kannt!

Vorm Eischlofa an Herrgod denkt,
der mir heit sovui Freid hot gschenkt,
der uns beschützt – weil er uns mog
Danke – für so an scheena Dog!


Rudolf Stimpfl


Buchempfehlung:

Titel: „Ausm Lebm griffa“

Verlag: Wiss.-Verl. Rothe

ISBN:   3-927575-76-3

Antworten
Marie
Marie Das ist deine alte Heimat und die schlesische Mundart. Wo meine Wiege stand, da ist mein Heimatland. Hab nicht alles verstehen können. Sehe aber das... Mehr anzeigen 1 Monat
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Ferdinand
Ferdinand Oh Marie, die Mundart dieses Gedichtes ist Niederbayerisch! Kann Dir ja gerne ins Hochdeutsche übersetzen! 1 Monat
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