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Georg Diskussion gestartet von Georg 3 Monaten
Viele Menschen verwechseln den Studiengang Biochemie mit einem Doppelstudium aus Biologie und Chemie. Im Gegensatz zur Biologie ist das Hauptaugenmerk der Biochemie das molekulare Verständnis von Systemen und im Gegensatz zur Chemie beschäftigen wir uns ausschließlich mit organischen Vorgängen d.h. mit Vorgängen, die im lebenden System ablaufen.

Oftmals herrscht auch heute noch die Meinung vor, mit einem Studium in Biologie seien Biologielehrer oder eine Forschungslaufbahn an einer Hochschule die einzigen sich bietenden Berufsmöglichkeiten.

Richtig ist: Wer Biologie studiert, entscheidet sich nicht für einen bestimmten Beruf, sondern für ein naturwissenschaftliches Grundlagenfach. Für seine Absolventen hält es eine unerschöpfliche Menge an Fragestellungen bereit. Entsprechend vielfältig sind die zahlreichen Berufsmöglichkeiten, die Biologinnen und Biologen offenstehen.

Wie studiert man Chemische Biologie? Welche Zukunftsaussichten mit Chemischer Biologie?

Die Biochemie hat sich als eigenes Fach am Schnittpunkt zwischen Chemie, Biologie und Medizin positioniert. Sie untersucht die Lebensvorgänge in Organismen mit chemischen, physikalischen und molekularbiologischen Methoden. Damit bildet sie die Grundlage der Forschung vieler Gebiete der Medizin, Biologie und Landwirtschaft.

Das Studium der Biochemie ist sehr vielfältig. Es ist eine Mischung aus theoretischer und praktischer Arbeit. Bei den Laborpraktika müssen Experimente geplant, durchgeführt und anschließend die Ergebnisse ausgewertet werden. Dazu gehört immer auch der theoretische Hintergrund des Versuchs und die Recherche wissenschaftlicher Ergebnisse. Es ist jedoch nicht nur die Arbeit im Labor, die das Biochemiestudium ausmacht. Der Schwerpunkt liegt bei der wissenschaftlichen Ausarbeitung und der Interpretation der Experimente sowie beim Lernen der Theorie.

In den ersten Semestern erhält man als Student/in einen groben Überblick über die molekulare Biologie und die Chemie, wobei letztere klar im Vordergrund steht. In der Biologie werden Bereiche wie z.B. Genetik, Stoffwechselbiologie, Zellbiologie und Evolutionsbiologie, in der Chemie Grundlagen in den Bereichen anorganische, organische und physikalische Chemie vermittelt. Dazu kommen mathematische Grundlagen. Im späteren Studium wird der Fokus dann ganz klar auf die Biochemie gelegt, wobei eine individuelle Schwerpunktsetzung möglich ist.

Wenn du also Interesse an Naturwissenschaften im Allgemeinen hast, vor Chemie nicht zurückschreckst und wissen möchtest, wie das Leben auf molekularer Ebene funktioniert, dann bist du hier genau richtig. - Melde dich bei uns im Netzwerk an.
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Melanie
Melanie Ich hatte den Studiengang Bio-Chemie und würde mich gern einmal im Chat darüber unterhalten, wenn du Zeit für mich hättest. 3 Monaten
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Ferdinand T.
Ferdinand T. Ein sehr interessantes Thema, zumal ich zunächst Chemielaborant und danach Biologielaborant gelernt hatte, was dann auch letztendlich mein intensives Interesse an der Medizin weckte. Leider gab es damals noch keine finanziell, unterstützende Möglichkeit vom Staat für ein Studium. 3 Monaten
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