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Ferdinand Diskussion gestartet von Ferdinand 5 Tage her
Kinder, wie die Zeit verrinnt! Doch mal ehrlich, wie oft hatten wir uns im Verlauf solch eines Jahres auch mal ein bisschen intensiver und ernsthaft Gedanken zu sozialen Werten des Lebens gemacht? – Und nun steht schon wieder – in rund fünf Wochen – der Jahreswechsel „vor der Tür“! Und in vier Woche ist Weihnachten – eigentlich das Fest der Liebe und der Nächstenliebe!

Immer mehr Menschen hinterfragen sich, was von dem ursprünglich angedachten Fest der Liebe in der heutigen Zeit noch geblieben ist?

Beruflichen Stress, auch zum Teil eine Folge der gestiegenen Ansprüche und das Gehetze dieser schnelllebigen Zeit, lassen  uns kaum verschnaufen und intensiv genug nachdenken, wo denn die Prioritäten liegen, die wir setzen sollten,  um uns ausreichen Freiräume zu schaffen. Die Geschäfte sind ja dieses Jahr bereits – man mag es kaum glauben – seit Ende August  mit Weihnachtsartikeln überfüllt, um unseren Konsumrausch zu befriedigen - zum finanziellen Wohle der Anbieter. Die Weitergabe der Sichtweiten und Werte von Weihnachten, dem Fest der Liebe und Nächstenliebe wurde in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten von den Eltern an die jungen Generationen nur halbherzig oder in Kaufrausch weitervermittelt. Das kann es doch nicht sein - oder?

So kann ich nur antworten: Weihnachten ist da, wo den Menschen die Werte dazu noch nicht fremd sind und sie diese konsequent und somit noch traditionell und sinnvoll weitergeben, leben  und eben umsetzen.

Bei uns daheim wurden, wie in jedem Jahr, zum Heiligen Abend Gäste aus unserem Bekanntenkreis, denen es gemütsmäßig nach Schicksalsschlägen nicht gut geht, oder weil sie sonst an diesem besonderen Tag allein wären, oder weil es ihnen finanziell sehr schlecht geht, eingeladen, um mit uns ein paar schöne und feierliche Stunden zu verleben. Und für jedes gibt es auch ein kleines Geschenk, nichts Wertvolles.

Und so habe ich als Vater meinen Kindern weitergegeben was ich von meinen Eltern und Großeltern hierzu an Wertvollem erhalten habe: Ein bisschen Überfluss zu teilen (dann wird auch niemand mit Geschenken überhäuft) und uns in Nächstenliebe zu üben - die Bedeutung dieses Festes aus familiärer Tradition! Und das halte ich auch heute noch so – obwohl ich ja eigentlich allein lebe. Allerdings bin ich dieses Jahr am Heiligen Abend bei meinem Schwager (Pate von meinem Sohn) und seiner Frau eingeladen und auch mein Sohn mit Familie ist da. Und so setze ich die Tradition erst am 2. Weihnachtsfeiertag fort.

Noch ein Wort zu dem Wertvollsten das wir haben – den Kindern:

Die Hilflosigkeit des Einzelnen gegenüber vielem Elend, dass viele und im Besonderen die Kinder betreffen, ist oftmals sehr groß, darum sollte man ab und an auch mal intensiver ermahnen und darauf verweisen – tja und auch helfen, wo es möglich ist.

Gelegenheiten, um als Einzelner auf Missstände Erwachsener gegenüber ihren schutzbedürftigen Kleinen aufmerksam machend gibt es genügend, um sie ggf. zum Nachdenken und zu Veränderungen in ihrem Handeln anzuregen oder uns gar einwirkend einzulassen.

Viele Verantwortliche der Familie handeln oft grob fahrlässig gegen Familienwohl und ihren eigenen Nachwuchs und schieben fadenscheinige Ausreden wie Zeitmangel und Überforderung, für ihre Faulheit und Verantwortungslosigkeit vor.

Wenn Kinder falsch ernährt werden und dadurch verfetten oder krankheitsanfällig werden, wenn Kinder aus niedrigen Beweggründen mit Geschenken zugemüllt werden und dadurch die Bedeutung von materiellen Werten verlieren, wenn Kinder sich selbst überlassen bleiben und dadurch u. a. kriminelle oder straffällige Laufbahnen oftmals vorprogrammiert werden und wenn Kinder aus niedrigen und abartigen Beweggründen sexuell missbraucht werden und dadurch bleibende Schäden zurückbehalten, so ist das fast ausschließlich die große Schuld der eigenen Eltern, sonstiger Schutzbeauftragter und der vielen Erwachsenen, die lieber wegsehen anstatt zu handeln!

Eine unendlich traurige Geschichte, die es wert ist, intensiver und sehr oft  beschrieben zu werden, um diesen Menschen ein Spiegelbild ihres Verhaltens in aller Deutlichkeit vor Augen zu führen!

So ist die Verständnislosigkeit und die Traurigkeit hierzu in mir ständig hellwach und bei jeder sich bietenden Gelegenheit abrufbar - dass schulden wir Erwachsenen den Kinder dieser Welt!

Vielleicht ist ja die Erreichbarkeit der Menschen in dieser Zeit von Festtagsstimmung  besonders intensiv? ………vielleicht aber – durch das eigene Ego und überhand nehmende Gleichgültigkeit -  auch nicht? .......

Natürlich können auch wir nicht die ganze Welt umarmen, aber wenn alle das so ein wenig halten würden, könnte man Neid, Hass und Feindschaft bedeutend kleiner schreiben!

Allen eine besinnliche aber auch fröhliche Adventszeit!

@01.12.19, Ferdinand


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Ferdinand
Ferdinand Hast ja Recht, Sepp, heute wird für alles der Staat herbeizitiert und sei es drum, für die Wertevermittlung (die Weitergabe von altherkömmlichen Werten). Unsere Vorfahren waren früher arm und wurden längst nicht bei allem vom Staat subventioniert, aber sie haben es trotzdem geschafft, die menschlichen Werte ihrer Nachkommenschaft zu vermitteln. 5 Tage her
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Nena
Nena Schlimmer noch ist das was ich je gesehen habe: Mutter lässt 6-jährigen Sohn über die Autobahn rasen. Im russischen Tartastan hat eine Mutter jegliches Verantwortungsbewusstsein verloren: Agina Altynbayeva (29) lässt ihren gerade mal sechs Jahre alten Sohn auf einer Autobahn mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h eigenständig fahren, wie die „Sun” berichtet.

youtu.be/gTu9Y1ShlvY

Als wäre das nicht schon genug, postet die Mutter das Video dazu...
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5 Tage her
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Ferdinand
Ferdinand Schlimme Sache, Nena, da fällt einem nichts mehr zu ein, die Menschheit verrohrt immer mehr! 5 Tage her
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