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Ferdinand Diskussion gestartet von Ferdinand 4 Monaten
…und frauentypische Krankheiten.

Das Männer und Frauen vom Kopf unterschiedlich „ticken“ ist ja fast jedem hinreichend bekannt! Viele wurden leider recht oft durch sehr schmerzhafte Erfahrungen erst davon auch überzeugt, häufig durch irreparable Folgen für das „Einander-Verstehen!“
                                                                
Das Frauen aber auch andere gesundheitliche Probleme als Männer in nicht geschlechtsspezifischen Erkrankungen haben, wurde von der Medizinwissenschaft, spezifisch von den Schulmedizinern viel zu lange ignoriert, dadurch häufig falsch diagnostiziert und in den Dosierungen falsch eingeschätzt. Darum waren Frauen, besonders bei schweren Erkrankungen bisher stark benachteiligt, häufig mit sehr schlimmen bis tödlichen Folgen. Da hat die medizinische Forschung viel zu lange „geschlafen“, was die „Gesundheitsunkundigen“ und hier eben besonders die Frauen nicht nur ziemlich ratlos, sondern, verständlicher Weise, auch sehr zornig macht, denn dadurch wurde den Frauen viel Leid zugefügt. Dies sollte sich nun aller schleunigst durch die Gendermedizin ändern.

Allerdings muss ich an dieser Stelle auch mahnend vermerken, dass in den geschlechtsspezifischen Vorsorgen verbunden mit fachärztlicher Kompetenz, Männer bisher benachteiligt wurden und damit begründet auch so fühlten. Wobei ich auch eingestehe, dass die meisten Männer eben auch zur Gesundheit anders „ticken“, sich eben viel zu seltenen damit auseinandersetzen und häufig zur Vorsorge und zum Arzt-Gang aufgefordert werden müssen oder gar - in schlimmen Fällen, unter Androhung negativer Folgen – durch die Partnerin aber auch spezifisch bei Suchterkrankungen durch Vorgesetzte gezwungen werden. Etwas anders verläuft es allerdings meistens bei den psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen im Alter, die oft einen anderen Nährboden haben und die man auch darum anders bewerten sollte.

Doch wann spricht man von frauentypischen Erkrankungen?

In diese Rubrik fallen nicht nur die geschlechtsspezifischen Erkrankungen sondern auch die nicht geschlechtsspezifischen Erkrankungen, von denen besonders Frauen betroffen sind. Zu diesen Erkrankungen zählen also bestimmte Geschlechtskrankheiten durch Bakterien und Viren, hormonelle Erkrankungen und dadurch die Begünstigung seelischer oder anderer körperlicher Leiden, die Endometriose, eine typische chronische Frauenerkrankung, dazu Harnwegsinfektionen, Blasenerkrankungen, Nierenerkrankungen, Blutarmut, Migräne, bestimmte Krebserkrankungen, deutlich zunehmend Herzerkrankungen und Schlaganfälle, Depressionen, Rheuma, Fettablagerungen, verschiedene Knochenerkrankungen, u. e. a. m.

Warum ist das so?

Zum einen, weil Frauen ein viel intensiveres Gesundheitsempfinden haben als die meisten Männer und darum öfters zum Arzt gehen, wodurch zum Beispiel psychische Erkrankungen häufiger diagnostiziert werden, zum anderen weil Frauen häufig durch Doppeltbelastung von Beruf und Haushalt mit Kindeserziehung mehrbelastet und ausgepowert sind und nicht zuletzt natürlich durch die Anfälligkeit ihrer etwas anders gestalteten Anatomie, ihrer Geschlechtsteile, den Zyklus, ihre Hormone und den etwas anderen Knochenbau.

Intensiver will ich in diesem Beitrag zu typischen Frauenerkrankungen gar nicht darauf eingehen und schreibe dann lieber ausführlichere Beiträge zu bestimmten Krankheitsbildern.

Was kann man selber gegen Erkrankung tun?
Die weitgehende Vermeidung von Erkrankungen, egal ob bei Frauen oder Männern liegt in der eigenen Selbstverantwortung die sich – aus meiner Sichtweite - im richtigen Gesundheitsverhalten und hier besonders in der richtigen Bekleidung, einer ausgewogenen Körperbelastung, gesunden und ausgewogenen Ernährung, reichlicher und richtiger Flüssigkeitsaufnahme und nicht zuletzt in der Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen, allerdings hier nicht vorbeugend gegen Erkrankungen, sondern für die Früherkennung von Erkrankungen und die dadurch besseren Heilungschancen.
Damit ist in der Kürze wohl alles gesagt hierzu – nun muss es jedes für sich nur verinnerlichen und auch tatsächlich wollen!

@09.09.19, Ferdinand T.

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Ferdinand
Ferdinand Ich würde mich freuen, wenn eines unserer weiblichen Mitglieder diese Gruppe als Administratorin übernehmen könnte, denn Frauen können ihren Körper und damit in dieser Gruppe angesprochene typischen Frauenkrankheiten und frauentypische Erkrankungen sicher besser einschätzen als ein Mann - wenn er nicht gerade Frauen-Arzt ist. Wir haben ja einige hier, die sich zu typischen Frauenthemen doch schon recht gut eingebracht haben - wobei man, als... Mehr anzeigen 4 Monaten
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