»Senioren-Community für die Generation, ab 60 Plus«

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Ferdinand Diskussion gestartet von Ferdinand 4 Monaten
Einer meiner vielen lästigen aber notwendigen Arzt-Termine führte mich heute in die Augenarzt-Praxis. Im Alter bekommt man aber auch alles ab (mundartig: jeden Scheiß) was nichts taugt: Meine Augen brannten, schmerzten und waren druckempfindlich – seit gestern. Habe auch gleich angerufen und für heute Termin bekommen. In dem Zusammenhang erst mal ein Lob an unsere Region: Wir sind Hausärztlich und Fachärztlich in allen Fachrichtungen absolut top versorgt – und das in einer absolut ländlichen Gegend – einfach spitze!

Die beiden Wartezimmer waren proppenvoll und so musste ich eine knappe halbe Stunde sitzen, ehe ich dran war, bei drei behandelnden Augenärzten. Ich nahm mir eine „Lesering“- Illustrierte zur Hand und sah verstohlen in die Runde: Keiner beachtete mich, außer einem kleinen Mädchen, die mich – in der Nase popelnd – freundlich musterte. Ich grinste zurück und bereute, den Fotoapparat nicht eingesteckt zu haben. Schnell hat mein Schlüsselanhänger der „Berliner Bär“ die Besitzer gewechselt, da ich nichts anderes dabei hatte – und ich hatte eine neue Freundin.

Die Erwachsenen waren alle beschäftigt – wie überall, na klar, mit ihrem Smartphone! Hmmm, dabei hatten sie wohl alle auch Augenprobleme. Mein eingangs fröhliches, aber auch laut und deutliches „Guten Morgen“ an die Runde der Wartenden fand keinerlei Gehör und wurde mit tiefen Schweigen quittiert. Nur meine neue, kleine Freundin brachte mir ein bebildertes Märchenbuch….laut begann ich, mich ab und an verstohlen umsehend zu lesen. Anfangs erntete wir beide - meine Freundin und ich – böse Blicke, doch schon bald begannen einige zu lächeln und auch hüstelnd zu lachen, was mich ermunterte, noch ein wenig lauter vorzutragen und das eine oder andere mit Zusätzen und tierischen Stimmlauten - und die kann ich echt nachmachen -  zu untermalen. Und meiner kleinen Freundin gefiel es, dass die Erwachsenen zunehmend lockerer wurden.

Kommen wir nun zurück zum Thema: Mich nerven Arzttermine, obwohl die Augenärztin wie immer sehr nett war und mich nebenher über ihr Familienleben informierte. Trotzdem nerven mich Arzttermine in ihrer Vielzahl – Attribut des Alters – und so habe ich mir Angewöhnt, wie immer nach so einem Termin, mich mit irgendwas zu belohnen.

Gegenüber der Arztpraxis ist ein kleiner Buchladen, in dem ich immer wieder gerne herumstöbere und meistens fündig werde – so auch heute. Mir fiel das Buch in die Hand „Endlich Abschalten“, von Catherina Price, einer preisgekrönten amerikanischen Wissenschaftsjournalistin, die dort für verschiedene Zeitungen und Magazine schreibt und eben auch erfolgreiche Buchautorin in den USA und langsam auch in Europa ist

          

Da ich noch zwanzig Minuten Parkzeit gut hatte, begann ich mich in dieses Taschenbüchlein einzulesen. Das Buch war für mich so spannend, dass ich die Parkzeit überschritten habe, ging aber glücklich aus. Glücklich war ich allerdings auch über meine Neuerwerbung, sodass ich zuhause angekommen, die nächsten zwei Stunden dem Buch widmete. Das Buch beschreibt in locker, fröhlicher Art: „Warum Urlaub vom Smartphone uns Zeit, Glück und Liebe schenkt“:  ist der Untertitel des Buches.

Buchrezension:

„Autorin Catherine Price läutet das Buch mit einem liebevollen offenen Brief an ihr Smartphone ein und macht schnell klar, dass eine Verteufelung des Handys oder anderer Geräte gar nicht ihre Intention für den Inhalt ist. Vielmehr soll wieder ein gesundes Verhältnis zu sich, seinem Leben und dem Smartphone gefunden werden.

Allein die erste Hälfte von “Endlich abschalten” sind unschöne, teils erschreckende Fakten. Z.B. die mittlerweile krankhafte Nutzung des Mobilgerätes in der Gesellschaft (wie die geschätzten  82 – 140 täglichen Blicke aufs Handy), die nachhaltigen Veränderungen im Gehirn in Bezug auf Aufmerksamkeit und dauerhafte Konzentration. Auch ausgelöster Stress und ein mangelnder oder schlechter Schlaf kommen zur Sprache.

Entweder man liest dieses Buch selbst, weil sich die eigene Beziehung zum Smartphone merklich ungut anfühlt oder man verschenktes an jemanden, der es bitter nötig hat. Beides kann ich sehr gut verstehen. Wenn es nicht die beängstigenden Fakten sind, geben spätestens die praktischen Tipps die Möglichkeit, wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu kommen.

Für mich ist „Endlich abschalten – Warum Urlaub vom Smartphone uns Zeit, Glück und Liebe schenkt“ eine der herausragenden Ratgeber-Neuerscheinungen. Es beleuchtet aktuell und mit harter Wahrheit eine Gesellschaftssucht und motiviert dabei etwas an sich selbst und seinem Nutzungsverhalten zu ändern. Und das, ohne dabei anklagend oder einschüchternd zu wirken. Eine klare Leseempfehlung!

Einer persönlichen Herausforderung habe ich mir bereits vor dem Lesen gestellt: Die 208 Seiten durchlesen, ohne zwischenzeitlich aufs Handy zu sehen. Ob’s geklappt hat? Probiert es aus, ich bin mir sicher es funktioniert! Kurzweilig ist dieses Buch aus dem Bereich Lebensführung allemal.“ Ende der Buchrezension

Buchrezension von „Bröselchen“, 28 Jahre jung, Fränkin, Bloggerin aus Begeisterung, chaotische Perfektionistin, Verträumt, Brille ist tendenziell öfter schmutzig als sauber und  närrisch nach Büchern.

Verlag: rororo
ISBN: 978-3-499-63356-0
Taschenbuchpreis: 9,99 €


Anmerkung: Tatsächlich sprechen immer mehr Wissenschaftler und Fachmediziner von einer – sich enorm verbreitenden – „digitalen Demenz“. Alles ist auf dem Handy abgespeichert und immer weniger im Gehirn. Die Konsequenz: Weil das Gedächtnis notorisch unterfordert ist, leiden immer mehr Menschen an einer "digitalen Demenz". Einen Beitrag, wie hier in meiner Einleitung schaffen immer weniger und manche kapitulieren bereits vor einem einzigen vollständigen Satz.

Eine starke Abhängigkeit von digitalen Geräten vermindere die Fähigkeit, sich zu erinnern – die Menschen werden immer vergesslicher.

Bei der „digitalen Demenz“ handelt es sich nicht nur um eine Krankheit wie etwa bei der echten Demenz, die durch eine voranschreitende Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten gekennzeichnet ist und nicht geheilt werden kann. Digitale Demenz ist vielmehr eine soziale und kulturelle Erscheinung, die die Veränderungen der modernen Gesellschaft verkörpert.
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Nena
Nena @ Ferdinand Zitiere: „Bei der ‚digitalen Demenz‘ handelt es sich nicht nur um eine Krankheit wie etwa bei der echten Demenz, die durch eine... Mehr anzeigen 3 Monaten
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